Familie und Beruf in Balance halten.

 

Seit Mai 2010 ist sie bei uns – unterbrochen von einer 14-monatigen Pause aus erfreulichem Grund: Gesa hat ihr zweites Kind bekommen und danach Mutterschutz und Elternzeit in Anspruch genommen. Der Wiedereinstieg war dann kein Problem: Sie fing erst einmal mit 20 Stunden an vier Tagen an. Inzwischen arbeitet sie etwas mehr – und schafft es dank flexibler Regelungen, Privatleben und Job in guter Balance zu halten.

 

Worin besteht deine alltägliche Arbeit?

Als Consultant gehören zu meinem Tätigkeitsbereich die Entwicklung, Anpassungen, Kundenbetreuung und Fehlerbehebungen. Im Moment beschäftige ich mich mit Schnittstellen und Datenübernahmen. Ein großes Thema für mich ist die Preisfindung/-gestaltung. Sehr spannend finde ich auch Themen wie Bonitätsprüfung oder Scoringverfahren.

 

Hast du ein besonderes Arbeitszeitmodell?

Seitdem ich aus der Elternzeit zurückgekommen bin, arbeite ich Teilzeit – seit Januar 2013 sind es 26 Stunden in der Woche. Zwar habe ich die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten, aber so weit es möglich ist, versuche ich, meine Arbeitszeit im Büro zu verbringen.

 

Was zählst du zu deinen Stärken?

Meinen Ehrgeiz und meine Ausdauer. Wenn ich eine (schwere) Aufgabe bekomme, dann lässt es mir auch keine Ruhe, bis ich sie gelöst habe.

 

Was macht dir am meisten Spaß bei deiner Tätigkeit?

Wenn die Sachen, die anfangs so schwierig aussahen, anfangen begreiflich zu werden. Und noch mehr Spaß bringt es natürlich, wenn das, was man dazu programmiert, dann auch noch funktioniert.

 

Was bedeutet Glück für dich, bezogen auf die Tätigkeit bei der MAC?

Ich habe Glück, in einem Unternehmen gelandet zu sein, in dem man gerne arbeitet. Ich habe tolle Arbeitskollegen, mit denen man super zusammenarbeiten, aber auch super zusammen lachen kann. Außerdem habe ich Glück, dass mir hier so viel ermöglicht wird. Bezogen auf meine Elternzeit bzw. die Arbeitszeitvorstellungen mit Kindern, kam die MAC mir bisher immer sehr entgegen.

 

Wie sah die Einarbeitungszeit aus?

Zunächst hat die MAC mich, wie jeden »Neuen«, zu drei Schulungen geschickt (Finance, Dev I und Dev II), die alle mit einer Zertifizierung abgeschlossen werden. Dann durfte ich eine Woche (»Live-Woche«) bei einem Kunden mitlaufen und über die Schulter schauen, wie mit DiVA gearbeitet wird. Als ich das Gefühl hatte, etwas Produktives machen zu wollen, habe ich meine ersten »einfachen« Arbeitspakete erhalten. Dabei wurde mir immer wieder ans Herz gelegt, dass ich jederzeit jeden fragen darf/soll – jeder wird sich um mich kümmern, und das habe ich auch tatsächlich so erfahren. Alle Arbeitskollegen haben sich immer Zeit für meine Fragen genommen und mich gut in DiVA eingeführt.

 

Was ist die schönste Erinnerung, die du mit der MAC verbindest?

Meine Hochzeit. Ich habe mich riesig gefreut, als ganz überraschend die halbe Belegschaft beim Standesamt vor der Tür stand.

 

Was macht gerade die MAC zu einem besonderen Arbeitgeber?

Es wird viel für die Zufriedenheit der Arbeitnehmer getan. Dadurch herrscht ein super Arbeitsklima. Außerdem wird die Arbeit gewürdigt. Man bekommt viel positive Rückmeldung.

 

Welche persönliche Verbindung hast du zu Norddeutschland/Flensburg?

Ich komme ursprünglich aus Nordfriesland und bin dann fürs Studium nach Flensburg gezogen, wo ich ca. zehn Jahre gelebt habe. Seit Mai 2012 wohne ich in Glücksburg. Aufgewachsen bin ich in einem Dorf mit ca. 1.000 Einwohnern. Meine Eltern haben plattdeutsch mit uns geredet, und das führe ich auch mit meinen Kindern fort. Aber da meine Kinder jetzt in Flensburg/Glücksburg groß werden (hier wird für gewöhnlich kein Plattdeutsch gesprochen), können sie es zwar verstehen, reden jedoch hochdeutsch. Allerdings gehen sie ins dänische Schulsystem und lernen somit auch die dänische Sprache. Das Besondere an Nordfriesland sind die Nordfriesen. Man sagt, sie seien ein stures, wortkarges, »mucksches« Völkchen. Wenn man die Nordfriesen aber näher kennenlernt, dann merkt man, dass sie ehrliche, warmherzige Menschen sind, die einen wunderbar trockenen Humor haben. Ich auf jeden Fall bin stolz darauf, Nordfriesin zu sein, und freue mich jedes Mal, wenn ich in meine alte Heimat fahre ;).

 

Was magst du am meisten an Flensburg und Umgebung!

Flensburg hat eine sehr lockere, entspannte Mentalität. Außerdem ist es mir sehr wichtig, in der Nähe des Wassers zu leben!

 

Worüber kannst du lachen?

Am meisten lache ich nicht über, sondern mit meinen Kindern. Naja, und manchmal auch über sie!

 

Auf welche eigene Leistung bist du besonders stolz?

Auf meine Kinder bin ich stolz! Und dass ich meine Familie und meinen Beruf unter einen Hut kriege!